Graz: Neuer Bischof steht fest

Wenn ich wirklich gemeinsam mit anderen unterwegs sein will, dann gilt es sich den Lebens-Fragen der anderen auszusetzen. Und das hält jung.

Die Kirche Österreichs hat einen neuen Bischof, der sich nach eigener Aussage jung hält: Wilhelm Krautwaschl ist designierter Bischof der Diözese Graz-Seckau. Der gebürtige Steirer wirkte seit seiner Priesterweihe im Jahr 1989 in verschiedenen Pfarren der Steiermark als Seelsorger. Auf seiner Homepage schreibt er über sein Amtsverständnis: „Meine erste Aufgabe ist es als Priester, mit Menschen unterwegs zu sein.“ Die Freude über den neuen Bischof ist groß, Kirchen-Insider sind mit der Wahl zufrieden. Die Erwartungen an einen kirchlichen Würdenträger in Zeiten des Umbruchs sind groß: Österreich braucht Hirten, die authentisch ihren Glauben vorleben, den Kontakt zu den Menschen nicht verlieren und die Kirche durch ein anspruchsvolles 21. Jahrhundert führen. Über das apostolische Schreiben „Evangelii gaudium“ schreibt Krautwaschl auf seiner Homepage, dass Papst Franziskus darin „das Übliche neu benannt“ hat. Gelingt auch dem Gleisdorfer Wilhelm Krautwaschl, in der Kirche Österreichs Übliches neu zu benennen?

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